Doloben ist ein sogenanntes Antikoagulanz, also ein Wirkstoff der das Blut weniger gerinnen läßt. Auf diese Weise wird einer erhöhten Neigung zur Bildung von Blutgerinnseln (Thrombosen) entgegengewirkt. Angewendet wird Dologen laut Hersteller bei Entzündungen und bei Fibromyalgie.Bei Fibromyalgie handelt es sich um eine chronische Erkrankung des gesamten Bewegungsapparates. Sie ist gekennzeichnet durch langanhaltende, oft großflächige Schmerzen im Bereich von Muskeln, Bindegewebe oder Sehnen in allen Körperbereichen, hauptsächlich bei Belastung. Der Schmerz wird häufig als reißend oder ziehend beschrieben. Charakteristisch sind schmerzhafte Druckpunkte an den Sehnenansätzen, so genannte "tender points" oder Triggerpunkte. Manche Betroffene können die Beschwerden punktgenau spüren. Daneben können allgemeine Krankheitssymptome wie Muskelverspannungen, Abgeschlagenheit, Depressionen, Schlafstörungen oder Unwohlsein auftreten. Auch Konzentrationsstörungen sind typisch für diese Erkrankung, außerdem fordern körperliche, geistige und emotionale Belastungen unnatürlich lange Erholungsphasen. Die Betroffenen sind oft sehr müde, häufig besteht begleitend das Chronic Fatigue Syndrom (chronischer Erschöpfungszustand

Anwendung

Das Gel sollte zweimal bis viermal täglich auf die betroffene Stelle aufgetragen werden. Es sollte nicht einmassiert, sondern nur leicht aufgetragen und verteilt werden.

Bei Anwendung unter Verbänden darf das Mittel nach dem Auftragen nicht mit luftundurchlässigen Verbänden abgedeckt werden. Bei einer Anwendung unter luftdurchlässigen Verbänden kann man das Gel etwa messerrückendick auftragen und weitgehend einziehen lassen, bevor der Verband angelegt wird.

Erläuterungen zu den Dosierungsangaben auf der Packung und in der Patienteninformation:

Das Medikament enthält den Wirkstoff Heparin in Form von Heparin-Natrium. Da sich die Dosierungsangabe von der Wirkung ableitet, spielt die chemische Form des Wirkstoffes keine Rolle.

Kontraindikation

Dolobene darf nicht angewendet werden bei Allergie gegen einen der Wirkstoffe (Dimethylsulfoxid, Heparin und Dexpanthenol ) und bei Asthma. Eine ärztliche Risiko-Nutzen-Abwägung muss erfolgen bei schweren Leberfunktionsstörungen und/oder Nierenfunktionsstörungen sowie bei Kreislaufschwäche. Gleiches gilt bei Anwendung auf verletzter oder geschädigter Haut und Schleimhaut. Dolobene sollte in der Schwangerschaft und der Stillzeit nicht verwendet werden. Die Kombination sollte nicht bei Kindern unter fünf Jahren angewendet werden.

Nebenwirkungen

Gelegentlich Hautrötungen, Juckreiz, Brennen, kurzfristige Geschmacksirritationen, kurzfristiger Mundgeruch.
Unverträglichkeitsreaktionen wie Nesselsucht, Gesichtsschwellungen, Schleimhautschwellungen.

Hinweise

  • Das Medikament darf nicht auf Schleimhäute, offene Wunden oder Hautschäden aufgetragen werden.
  • Das Gel darf nicht wärmer als 25 Grad gelagert werden.

Quelle : www.onmeda.de