Summenformel

Eine Summenformel, auch Molekülformel (oft auch unpräzise Chemismus), dient in der Chemie dazu, die Anzahl der gleichartigen Atome in einem Molekül anzugeben. Sie gibt also das Teilchenzahlenverhältnis und damit auch das Stoffmengenverhältnis der Teilchen an, die im Molekül  enthalten sind.

Die Summenformel gibt ausschließlich die mengenmäßige Zusammensetzung der an dem Molekül einer Verbindung beteiligten Atome an. Die Summenformel CH4 für Methan beispielsweise sagt aus, dass in dem Molekül vier Wasserstoff-Atome (H) mit einem Kohlenstoff-Atom (C) verbunden sind. Sie liefert keine Aussagen darüber, wie die fünf beteiligten Atome miteinander verknüpft sind. Im Bereich der anorganischen Chemie genügt meist die Summenformel, während man bei organischen Verbindungen vorzugsweise die Strukturformeln angibt.

Die Summenformel eines Stoffes besteht aus den Symbolen der enthaltenen chemischen Elemente und kleinen, tiefgestellten Ziffern für deren jeweilige Anzahl in dieser Verbindung. Diese Anzahl der Atome steht als Index immer rechts unterhalb der Atombezeichnung, wobei die Ziffer „1“ nicht ausgeschrieben wird.

Quelle : www.chemie-master.de