Atom

Die Atome sind Grundbausteine der Materie. Sie sind die kleinste Einheit, in die sich Materie mit chemischen oder mechanischen Mitteln zerlegen lässt. Der Name „Atom“ leitet sich vom griechischen ἄτομος/átomos, α-τεμνω ab, was „das Unzerschneidbare“ bedeutet. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde entdeckt, dass Atome aus einer durch Elektronen gebildeten Atomhülle und einem Atomkern bestehen.

Die Elektronen sind durch die elektromagnetische Wechselwirkung an den Atomkern gebunden. Dieser besteht aus positiv geladenen Protonen und ungeladenen Neutronen. Ebenfalls durch die elektromagnetische Wechselwirkung können sich Atome aneinander binden und so die im Alltag bekannten chemischen Verbindungen bilden. Die chemischen Eigenschaften eines Atoms hängen vor allem von der Anzahl der Elektronen ab. Deshalb werden Atome mit derselben Anzahl an Elektronen zu einem Element zusammengefasst.

Wird das gesamte Atom betrachtet, kann zwischen neutralen und geladenen Atomen unterschieden werden. Bei neutralen Atomen entspricht die Anzahl Elektronen gerade der an Protonen, dadurch ist das resultierende Atom elektrisch neutral. Sind dagegen mehr oder weniger Elektronen als Protonen im Atom, so ist das Atom elektrisch geladen und wird Ion genannt. Sind weniger Elektronen als Protonen vorhanden ist das Teilchen positiv geladen und man spricht von einem Kation. Bei einem Elektronenüberschuss sind die Atome negativ geladen und das Ion wird nun Anion genannt.