Schnittwunde

Eine Schnittverletzung entsteht, wenn ein scharfer Gegenstand wie ein Messer die Haut durchtrennt. Die Wundränder klaffen nur leicht auseinander und sind meist glatt. Schnittwunden bluten in der Regel stark. Schnittwunden entzünden sie sich selten. Das Blut spült den Schmutz aus der Wunde.

Die unmittelbare Umgebung einer Schnittwunde ist meistens nicht betroffen und unverletzt. Allerdings können Strukturen unter der Haut ebenfalls betroffen sein. Ein tiefer Schnitt kann Adern, Nerven und Nerven in mitleidenschaft ziehen und verletzen. Bewegungseinschränkungen, Lähmungen oder Gefühlsstörungen können die Folgen einer Schnittwunde sein. Bei tieferen Schnittwunden muß von einer Narbenbildung ausgegangen werden.

Zuerst muß die Blutung einer Schnittwunde gestillt werden. Drücken Sie zuerst eine sterile Kompresse für einige Minuten auf die Wunde. Bei kleinen Wunden (Kleiner 1 Zentimeter Schnittstelle) kleben sie anschließend ein Pflaster auf die Wunde. Dabei sollten die Wundränder zusammengepreßt werden. Vor dem Verbinden sollte die Wunde desinfiziert werden. Das tötet Bakterien, Viren und Pilze in der Wunde.

Hört eine Schnittwunde trotz Verband nicht auf zu bluten oder blutet sie sehr stark, ist die Wunde tief oder klafft weit auseinander, sollte ein Arzt aufgesucht werden.