Hyperventilation

Bei einer Hyperventilation (von Griechisch ὑπέρ „über“ und Lateinisch ventilare „fächeln“) handelt es sich um eine über den Bedarf gesteigerte Lungenbelüftung. Sie geht mit einer Abnahme des Kohlenstoffdioxid-Partialdruckes (CO2) und einem pH-Anstieg (respiratorische Alkalose) im Blut einher. Eine Hyperventilation kann sich als Störung der Atemregulation aus psychischen oder körperlichen Gründen ereignen (Hyperventilationssyndrom, primäre Hyperventilation), als Reaktion auf eine Unterversorgung zeigen (bei Erkrankungen des Herz-Kreislauf-System, sekundäre Hyperventilation), oder auch bei kontrollierter Beatmung auftreten.