T-Lagerung

Die T-Lagerung dient zur Erleichterung der Atmung. Dadurch eignet sie sich als Pneumonieprphylaxe. Die T-Lagerung führt zur Dehnung des Brustkorbs, so dass alle Lungenbezirke leicht zu belüften sind. Der Atemvorgang wird erleichtert. Es werden zwei dünne schmale Kissen zu Schiffchen verformt und einander in T-Form zugeordnet. Das “ T ” wird so unter dem Patienten plaziert, dass Schultern und Wirbelsäule unterstützt werden. Dadurch liegen gleichzeitig die Schulterblattspitzen und die Rippenränder frei. Die T- Lagerung kann sowohl in Rückenlage als auch in sitzender Position durchgeführt werden. Der Kopf wird jeweils separat unterstützt.

Tachykardie

Eine Tachykardie (griech. ταχυκαρδία, tachykardía, wörtl.: „die Schnellherzigkeit“, umgangssprachlich Herzrasen) ist ein anhaltend beschleunigter Puls auf über 90 Schläge pro Minute; ab einem Puls von 150 Schlägen/min spricht man von einer ausgeprägten Tachykardie

Tachypnoe

Tachypnoe (griechisch ταχύπνοια, tachypnoia, „Schnellatmung“) ist eine gesteigerte bzw. überhöhte Atemfrequenz (d. i. Atemzüge pro Minute) wegen erhöhtem Sauerstoffbedarf (bei körperlicher Belastung, Fieber), erniedrigtem Sauerstoffangebot (z. B. bei Lungenerkrankungen) oder Störungen der Atemregulation (psychischer Erregung, Hyperventilation).

Tanzende Patella

Ein diagnostisches Zeichen zur Ermittlung eines Kniegelenksergusses ist die sogenannte „tanzende Patella“. Dabei spürt der Untersucher einen elastischen Rebound bei frontalem Druck auf die Kniescheibe (Patella), die auf dem Kniegelenkserguss schwimmt. Zur Prüfung eines Ergusses wird Gelenkflüssigkeit mit Daumen und Mittelfinger aus dem Recessus suprapatellaris unter die Kniescheibe gepreßt, und mit dem Zeigefinger das Patellaspiel überprüft. Eine sog. "Tanzende Patella" ist Ausdruck einer intraartikulären Ergußbildung. Das Zeichen ist allerdings erst bei größeren Gelenksergüssen von ca. 50 ml positiv.

Taschenmaske

Unter einer Taschenmaske versteht man eine handliche Beatmungsmaske die zum Eigenschutz eines Helfers eingesetzt wird. Der Helfer setzt die Taschenmaske bei der Atemspende ein. Mit Taschenmasken kann man das Risiko einer Infektion deutlich mindern. Durch die Größe (Pocket-Format) können die Taschenmasken ohne Probleme [berall mitgeführt werden und sind immer zur richtigen Zeit einsatzbereit. Gleichzeitig sind bei den meisten Produkten ein Paar Vinyl-Handschuhe enthalten, welche den persönlichen Schutz des Retters nochmals erhöhen. Eine Taschenmaske sollte Bestandteil eines Erste-Hilfe Koffers sein.

Tavegil®

Tavegil® Wirkstoff Clemastin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Antihistaminika. Es wird als Antiallergikum bei allergischen Reaktionen eingesetzt. Allergische Reaktionen werden unter anderem durch eine Ausschüttung des Botenstoffs Histamin aus Mastzellen vermittelt. Histamin wirkt über die Bindung an Histamin-Rezeptoren an Zielzellen entzündungsfördernd. Clemastin hemmt die Wirkung von Histamin, indem es ebenfalls an Histamin-Rezeptoren bindet, jedoch nicht die histamintypischen Wirkungen auslöst (kompetitiver Antagonist). Clemastin bindet vorwiegend an die Gruppe der H1-Rezeptoren, weshalb es auch als H1-Rezeptor-Antagonist bezeichnet wird.

terminal

terminal , am Ende gelegen.

Tetanol®

Impfstoff gegen Tetanus Bazillen. Wundstarrkrampf (Tetanus) ist eine lebensbedrohliche Erkrankung und wird durch das Gift des Tetanusbazillus hervorgerufen. Dieser ist weltweit im Erdboden und Staub vorhanden und kann auch schon durch kleine Verletzungen in den Körper eindringen. Der Impfstoff enthält das Gift des Tetanusbazillus, das jedoch derartig verändert wurde, dass es die Krankheit nicht mehr auslösen kann (Toxoid). Der Körper erkennt diesen fremden Stoff und bildet dagegen Abwehrstoffe (Antikörper). Infiziert sich der Körper später mit Tetanusbazillen, wird das echte Gift von diesen Abwehrstoffen abgefangen. Dadurch wird der Ausbruch der Krankheit verhindert.

Tetanus

Tetanus, auch Wundstarrkrampf genannt, ist eine häufig tödlich verlaufende Infektionskrankheit, welche die muskelsteuernden Nervenzellen befällt und durch das Bakterium Clostridium tetani ausgelöst wird.

Thalamus

Der Thalamus (von griech. ϑάλαμος thálamos „Schlafgemach“, „Kammer“) bildet den größten Teil des Zwischenhirns. Zuführende (afferente) Nervenzellen leiten Informationen aus dem Körper und den Sinnesorganen in den Thalamus, wo sie in den „spezifischen Thalamuskernen“ jeweils auf eine nachfolgende Nervenzelle umgeschaltet werden, die zur Großhirnrinde führt. Diese Umschaltung (Synapse) ermöglicht eine primitive Informationsverarbeitung, indem der Thalamus als Filter fungiert und entscheidet, welche Informationen für den Organismus im Moment so wichtig sind, dass sie an die Großhirnrinde weitergeleitet und bewusst werden sollen. Der Thalamus wird deshalb oft als „Tor zum Bewusstsein“ bezeichnet.

Theophyllin

Theophyllin ist ein koffeinähnliches Alkaloid. Es kommt in geringer Menge in Teeblättern vor. Theophyllin wird therapeutisch gegen Bronchialasthma eingesetzt. In geringerem Umfang steigert Theophyllin auch die Leistung des Herzens. Außerdem wirkt es harntreibend (Diuretikum). In der Ersten Hilfe ist das Medikament als Euphyllin bekannt.

Thrombolyse

Die Thrombolyse (v. griech. thrombus „Blutpfropf“, lyse „Auflösung“) - im medizinischen Jargon kurz Lyse genannt - ist eine medizinische Therapie bei neu aufgetretenen Verschlüssen von Blutgefäßen. Das Verfahren kann zur Behandlung des Herzinfarkts (Myokardinfarkt), der Lungenembolie, des ischämischen Schlaganfalls und auch schon bei einer festgestellten, diese potentiell verursachenden Thrombose eingesetzt werden. Die eingesetzten Stoffe aktivieren dabei Plasmin, ein Enzym der körpereigenen Fibrinolyse (Fibrinspaltung).

Thrombose

Die Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel (Thrombus) in einem Gefäß bildet. Obwohl Thrombosen in allen Gefäßen auftreten können, ist umgangssprachlich meist eine Thrombose der Venen (Phlebothrombose) speziell der tiefen Beinvenen (Tiefe Venenthrombose - TVT) gemeint. Arterielle Thrombosen sind deutlich seltener.

Thrombozyten

Thrombozyten oder Blutplättchen sind die kleinsten Zellen des Blutes. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, indem sie sich bei einer Verletzung des Blutgefäßes an das umliegende Gewebe anheften („Thrombozytenadhäsion“) oder aneinanderheften („Thrombozytenaggregation“), so dass die Verletzung verschlossen wird. Zusätzlich setzen sie dabei gerinnungsfördernde Stoffe frei.
Blutplättchen haben weder Zellkerne noch Erbinformation (DNA) und können sich deshalb nicht wie andere Zellen teilen.

Thumper®

Thumper® ist eine transportable Vorrichtung zur Durchführung der kardiopulmonalen Reanimation, wobei die Kraft vom Helfer mittels eines Hebelarms auf den Patienten übertragen wird. Die Kraftübertragung erfolgt über einen langen, von dem Helfer zu bedienenden Hebelarm auf einen kurzen, mit dem Patienten in Kontakt stehenden Hebelarm. Bedeutsam sind eine feste Unterlage, hier bestehend aus einer Grundplatte, ein Pfosten , eine verschiebbare Rohrhülse mit Ausleger und ein feststehender Drehpunkt. Bei der Kraftübertragung per Hebelarm auf die Druckeinheit fungiert die Unterlage als Widerlager für den Patienten und stellt über den fixierten Drehpunkt eine vollständige Kraftübertragung vom Hebelarm auf den Patientenkörper sicher.

Thymus

Der Thymus (latinisiert von griechisch θυμός, Thymos) oder Bries ist ein Organ des lymphatischen Systems. Er befindet sich oberhalb des Herzens. Mit dem Eintritt in die Geschlechtsreife bildet sich der Thymus physiologisch zurück (Involution).

TIA (Transitorische ischämische Attacke)

TIA (Transitorische ischämische Attacke) ist eine vorübergehende Durchblutungsstörung des Gehirns und muss als Warnzeichen für einen bevorstehenden Apoplex gedeutet werden; 10% aller Patienten erleiden innerhalb von einem Jahr einen kompletten Apoplex. Bei der TIA treten die gleichen Symptome auf wie bei einem kompletten Apoplex, diese verschwinden jedoch wieder innerhalb von 24h.

Tight Junction

Tight Junctions (engl. „dichte Verbindung“, lat. Zonula occludens) sind schmale Bänder aus Membranproteinen, die Epithelzellen von Wirbeltieren vollständig umgürten, und mit den Bändern der Nachbarzellen in enger Verbindung stehen. Auf diese Weise verschließen die Tight Junctions den Zellzwischenraum und bilden eine parazelluläre Barriere genannte Diffusionsbarriere, die den Fluss von Molekülen über das Epithel kontrolliert. Außerdem haben sie die Aufgabe, die Polarität der Epithelzellen aufrecht zu erhalten: sie verhindern, dass Membrankomponenten aus dem apikalen Bereich nach lateral diffundieren und umgekehrt.

TMAS Telemedical Maritime Assistance Service

Telemedical Maritime Assistance Service (TMAS) ist ein medizinischer Beratungsdienst für Seefahrer. Gegründet wurde TMAS im Jahr 1931 am Klinikum Cuxhaven.

Tollkirsche

Die Tollkirschen (Atropa) sind eine Gattung aus der Familie der Nachtschattengewächse. Die Schwarze Tollkirsche ist eine tödlich giftige Pflanze. Ihre hauptsächlichen und arzneilich wirkenden Inhaltsstoffe sind vor allem Alkaloide wie Scopolamin, Apoatropin, Scopoletin und dem nach der Schwarzen Tollkirsche benannten Belladonnin. Das wirksamste Toxin ist jedoch das Tropan-Alkaloid Atropin (auch Hyoscyamin), welches als "sehr giftig" eingestuft ist und häufig als Rauschdroge oder ähnliches missbraucht wird. Spürbar wirkt es bereits ab 10 Milligramm, ab 100 Milligramm setzt die tödliche Wirkung ein.

Tollwut

Die Tollwut ist eine seit Jahrtausenden bekannte Virusinfektion, die bei Tieren und Menschen eine akute lebensbedrohliche Enzephalitis (Gehirnentzündung) verursacht.

tonisch

Tonisch ist ein Begriff aus der Neurologie und Physiologie. Er bedeutet "die Muskelspannung (den Muskeltonus) betreffend" oder übertragen einfach "steif" oder "starr". Meist wird "tonisch" in Zusammenhang mit Krämpfen verwendet. Tonische Krämpfe sind langanhaltende Krämpfe, während derer der Muskel fortwährend stark angespannt bleibt.

Totgeburt

Eine Totgeburt (oder Stillgeburt) liegt vor, wenn das geborene Kind mindestens 500 g wiegt und im Mutterleib (intrauterin) oder während der Geburt verstorben ist.
Eine Totgeburt ist meldepflichtig. Die Mutter erhält für ihr totgeborenes Kind eine Geburtsurkunde und einen Totenschein. Ein totgeborenes Kind unterliegt in allen deutschen Bundesländern der Bestattungspflicht. Die Eltern haben das Recht, dem Kind den Namen der Mutter oder – bei Namensungleichheit – des Kindsvaters zu geben.

Trachea

Die Trachea (griechisch τραχεία, trachía ursprünglich „der rauhe Schlauch“, „die grobe Arterie“ – im Gegensatz zu den feineren blutführenden Gefäßen) ist die Verbindung zwischen den äußeren Atmungsorganen (Nasenraum, Rachenraum) und dem Bronchialsystem der Lunge

Trachealkanüle

Nach einer Tracheotomie werden dem Patienten Trachealkanülen eingesetzt, die das Tracheostoma offenhalten und wenn nötig durch einen aufblasbaren „Block“ oder „Cuff“ eine Beatmung ermöglichen und verhindern, dass Rachensekret nach unten in die Lunge gelangen kann. Spezielle Formen der Atemkanülen erlauben auch durch Öffnungen im Kanülenrohr und Sprechventile die Stimmbildung. Kanülen werden aus Kunststoff (Polyvinylchlorid, PVC) oder Metall (Silber oder Neusilber) hergestellt. Der Vorteil der Metallkanülen ist, dass sie bei gleichem Außendurchmesser einen größerern Innendurchmesser haben und sich weniger schnell mit Sekret zusetzen. Innenkanülen erlauben eine Reinigung, ohne gleich die gesamte Kanüle wechseln zu müssen. Das Bild zeigt eine PVC-Kanüle der Größe 8 (88 mm Länge und 11 mm Außendurchmesser) mit Blockmanschette und Innenkanüle. Der Führungsstab (Obturator) dient dem leichteren Einführen.

Tracheostoma

Ein Tracheostoma, griechisch für Trachea (Luftröhre) und Stoma (Öffnung) ist eine operative Öffnung der Luftröhre durch eine Tracheotomie. In ein Tracheostoma wird eine Trachealkanüle eingeführt. Durch ein Tracheostoma kann eine freie Atmung gewährleistet werden. Eine Tracheotomie wurd durchgeführt bei Verengungen der Luftröhre durch Tumore, Laryngektomie (operative Entfernung des Kehlkopfes), Stimmbandlähmungen und bei Langzeitbeatmungen.

Tracheotomie

Die Tracheotomie griechisch: zusammengesetzt aus trachía (der „raue Schlauch“) und tome (Schnitt); (umgangssprachlich auch Luftröhrenschnitt) – bezeichnet einen chirurgischen Eingriff, bei dem durch die Halsweichteile ein Zugang zur Luftröhre geschaffen wird (Tracheostoma). Indikationen zur Tracheotomie können beispielsweise die Notwendigkeit einer Langzeitbeatmung nach Unfällen oder Operationen, neurologische Erkrankungen mit Störungen des Schluckreflexes, Strahlenbehandlung am Kopf oder Hals oder Kehlkopflähmungen sein. Auch Patienten nach kompletter Entfernung des Kehlkopfes tragen ein Tracheostoma.

Tramal®

Tramal® Wirkstoff Tramadol ist ein mittelstark wirksames Opioid, welches zur Therapie mittelstarker Schmerzen eingesetzt wird. Es ist kein Betäubungsmittel nach dem Betäubungsmittelgesetz. Es ist zirka 0,2 mal so stark wie Morphin.

Trapanal®

Trapanal®, auch Pentothal, als Natriumsalz Natriumpentothal, ist ein kurz wirksames Hypnotikum (Schlafmittel) aus der Reihe der Barbiturate ohne analgetische (schmerzstillende) Wirkung.

Tremor

Der Begriff Tremor (von lateinisch tremere „zittern“) bezeichnet unwillkürliche, sich rhythmisch wiederholende Kontraktionen antagonistischer Muskelgruppen. Ein Tremor kann bei Gesunden auftreten oder auch Anzeichen verschiedener Erkrankungen sein.

Triage

Die Triage (französisch vom Verb „trier“ = sortieren, deutsch auch Sichtung, Einteilung) ist ein aus der Militärmedizin herrührender Begriff für die – ethisch schwierige – Aufgabe, bei einem Massenanfall von Verletzten/Kranken darüber zu entscheiden, wie die knappen Mittel (personelle und materielle Ressourcen) auf sie aufzuteilen seien.

Trikuspidalklappe

Das „Einlassventil“ zwischen der rechten Herzkammer und dem rechten Vorhof heißt Trikuspidalklappe (Valva atrioventricularis dextra). Sie besteht normalerweise aus drei (tri) Segeln (Cuspis= Zipfel, Spitze).

Tröpfcheninfektion

Als Tröpfcheninfektion wird eine Ansteckung durch eine aerogene Übertragung und somit direkte Verbreitung von Krankheitserregern über die Luft bezeichnet. Dies geschieht durch Aerosol- oder Tröpfchenbildung beim Sprechen, Niesen und Husten durch Vernebelung keimhaltiger Sekrete der Atemwege. Zur Infektion der Kontaktperson(en) kommt es, wenn die Erreger anschließend auf die Schleimhäute meist des oberen Atemtrakts gelangen und sich dort vermehren.

Tropfgeschwindigkeit

Berechnung der Fließgeschwindigkeit bei Schwerkraftinfusionen. Mittels der Rollenklemme des Infusionsbestecks wird die Menge bzw. Tropfgeschwindigkeit der Flüssigkeit durch vorsichtiges Auf- bzw. Zudrehen geregelt. Bei Anordnung eines Gesamtvolumens, das der Patient erhalten soll, und einer vorgegebener Zeit, in der er die Menge bekommen soll, lässt sich die Tropfgeschwindigkeit rechnerisch ermitteln. Es gilt 1 Milliliter Infusionslösung entspricht 20 Tropfen, oder 1 Tropfen pro Minute entspricht 3 Milliliter pro Stunde.

Troponin

Kardiales Troponin (Abk.: cT, oft auch einfach nur: Troponin) ist ein Eiweiß, welches aus den Muskelzellen des Herzens bei Schädigung (z. B. beim Herzinfarkt) in das Blut freigesetzt wird. Der Nachweis eines erhöhten Troponinspiegels im Blut kann einen Herzmuskelschaden anzeigen und kann auch bei normalem EKG Hinweis auf einen Herzinfarkt sein.

TubeChek-B®

Ambu® TubeChek-B® ist ein kleines plastik Prüfgerät welches auf einem Endotrachealtubus gesteckt wird.
Ambu® TubeChek-B® soll die Überprüfung der richtigen Platzierung des Endotrachealtubus in der Trachea unterstützt werden.
Das Gerät ist als Zusatzvorrichtung für die Beurteilung der richtig durchgeführten trachealen Intubation zu verwenden. Es ist nicht dafür gedacht, die klinische Beurteilung auszuschließen. Ambu® TubeChek-B® ist ein nicht wiederverwendbares Gerät (Wegwerfartikel) und kostet zirka 5 Euro.

Typhus

ls Typhus (von gr. typhos Dunst, Nebel, Schwindel), Typhus abdominalis, auch Bauchtyphus oder typhoid fever oder enterisches Fieber, wird eine Infektionskrankheit bezeichnet, die durch einen charakteristischen Krankheitsverlauf mit stufenförmigem Fieberanstieg, Bauchschmerzen, Obstipation und relativer Bradykardie gekennzeichnet ist. Die Krankheit wird durch das Bakterium Salmonella Typhi (Salmonella enterica ssp. enterica Serovar Typhi) hervorgerufen. Unbehandelt kann die Krankheit gefährlich verlaufen und zum Tod führen. In Deutschland und Österreich sind sowohl ein Verdacht als auch Erkrankung und Tod an Typhus meldepflichtig.