Kachexie

Unter Kachexie versteht man eine krankhafte, sehr starke Abmagerung. Der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) versteht unter Kachexie einen Body-Mass-Index von unter 18. In der von der Sozialmedizinischen Expertengruppe herausgegebenen Kodierempfehlung Nr. 16 definiert der MDK eine Kachexie mit einem BMI unter 18,5 kg/m²

Kalium

Kalium, (von Kali aus arab. ‏القَلْيَه‎ al qalja „Pflanzenasche“) ist ein chemisches Element der 1. Hauptgruppe des Periodensystems mit der Ordnungszahl 19. Kalium ist ein essentieller Mineralstoff, der tägliche Bedarf des Menschen liegt bei ungefähr zwei Gramm. Kaliumreiche Lebensmittel sind u. a. Pilze, Bananen, Datteln, Bohnen, Chilies, Käse, Spinat und Kartoffeln, in denen es mit rund 0,4 g Kalium/100 g Lebensmittel vorkommt. Kalium gehört zu den wichtigsten Elektrolyten der Körperflüssigkeit und ist für die Steuerung der Muskeltätigkeit mitverantwortlich. Bei Leistungssportlern kann es durch übermäßiges Ausschwitzen von Kalium zu Krämpfen und Erschöpfungszuständen kommen. Die in den USA zu Hinrichtungen verwendete Giftspritze enthält Kaliumchlorid, welches zu einer Lähmung der Herzmuskulatur und damit zum Tode führt.

Kandidose

Eine Kandidose, auch Candidose ist eine Infektion der Haut, der Schleimhäute oder der inneren Organe mit einem Hefepilz der Gattung Candida. Erreger der auch als Candidiasis, Candidamykose oder Hefemykose bezeichneten Erkrankung ist meist Candida albicans. Eine Candidose der Haut oder Schleimhäute bezeichnet man auch als "Soor".

Kapnometrie

Kapnometrie (v. griech. καπνός „Rauch“ und μέτρον „Maß“) ist ein medizinisches Verfahren, um den Kohlenstoffdioxidgehalt der Ausatemluft eines Patienten zu messen und zu überwachen. Geräte, die nur die reinen Zahlenwerte liefern, heißen Kapnometer. Kapnographen stellen auch die zugehörige Kurve dar.

Kardioversion

Die Kardioversion ist eine EKG-synchrone Defibrillation in Kurznarkose. Hierbei wird der Stromimpuls (üblicherweise mit einer geringeren Energie, 100 Joule) direkt nach Erkennen eines Kammerkomplexes (große Zacke im EKG) durch das Gerät abgegeben. Sie wird bei Vorhofflimmern zur Wiedererlangen des Sinusrhythmus und bei medikamentös nicht beherrschbaren, schnellen bösartigen Herzrhythmusstörungen der Herzkammern (z. B. ventrikuläre Tachykardie) verwendet.

Karpaltunnelsyndrom

Das Karpaltunnelsyndrom (KTS, Synonyme u. a.: Carpaltunnelsyndrom, CTS, Medianuskompressionssyndrom, als Symptom Brachialgia paraesthetica nocturna) ist ein Begriff aus der Medizin und bezeichnet ein Kompressionssyndrom des Nervus medianus im Bereich der Handwurzel. Frauen sind etwa dreimal häufiger davon betroffen als Männer.

Katastrophe

Aus medizinischer Sicht ist eine Katastrophe ein über das Großscha­densereignis hinausgehendes Ereignis mit einer wesentlichen Zer­störung oder Schädigung der örtlichen Infrastruktur, speziell der medizinischen Versorgungseinrichtungen. Es kann im Rahmen der me­dizinischen Versorgung mit den Mitteln und Einsatzstrukturen des Rettungsdienstes alleine nicht bewältigt werden.

Katastrophenschutz

Katastrophenschutz (KatS, KatSchutz) bezeichnet Maßnahmen, die getroffen werden, um Leben, Gesundheit oder die Umwelt in einer Katastrophe zu schützen. Dazu gehören vorbereitende Maßnahmen, wie zum Beispiel die Aufstellung entsprechender Hilfseinrichtungen und -pläne oder das Festlegen von Standard-Einsatz-Regeln (SER) zur schnellen Reaktion bei gleichen Lagen, die Abwehr von Schäden im Katastrophenfall und die Beseitigung von Katastrophenschäden.

kaudal

kaudal oder caudal (cauda „Schwanz“): zum Schwanze hin (beim aufrecht stehenden Menschen also unten, bei Tieren hinten)

KED® Rettungskorsett

Das KED® Rettungskorsett oder Immobilisationsset immobilisiert die gesamte Wirbelsäule und ermöglicht dem Rettungsdienst die Rettung des Patienten aus schlecht zugänglichen Situationen. Das Original KED® wird von der Firma Ferno vertrieben. Inzwischen ist auf dem Markt aber eine große Zahl von Nachbauten erhältlich, die teilweise deutlich kostengünstiger sind, bei annähernd vergleichbarer Qualität.

Kehlkopf

Der Kehlkopf – in der medizinischen Fachsprache Larynx [ˈlaːrʏŋks] (von gr. λάρυγξ) – bildet als Teil des Atemtrakts den Übergang vom Rachen zur Luftröhre im vorderen Halsbereich. Von außen sieht man beim Menschen in der Mitte des Halses den Adamsapfel, der dem mittigen Vorsprung des Schildknorpels entspricht. Die Erkrankungen des Kehlkopfs sind Gegenstand der Laryngologie, einem Teilgebiet der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.

Ketamin

Ketamin ist ein Arzneimittel welches primär zur Narkose und zur Behandlung des Status asthmaticus eingesetzt wird. In der Notfallmedizin wird Ketamin bei stärksten Schmerzen (Verbrennung, O-Schenkelfraktur etc.) sowie beim Polytrauma erfolgreich eingesetzt.

Ketanest®

siehe Ketamin

Keuchhusten

Keuchhusten (auch Pertussis, volkstümlich Stickhusten) ist eine durch das Bakterium Bordetella pertussis, seltener durch Bordetella parapertussis ausgelöste hochansteckende Infektionskrankheit. Nach einem unspezifischen Anfangsstadium verläuft sie regelhaft über mehrere Wochen. Nach einem uncharakteristischen Beginn mit erkältungsartigem Husten, das Stadium catarrhale genannt wird, treten im Stadium convulsivum anfallsartig typische stakkatoartige Hustenattacken auf. Bei Säuglingen können sich die Hustenanfälle untypisch als Atemstillstände äußern und somit lebensbedrohlich verlaufen. Schließlich nehmen die Hustenattacken an Zahl und Schwere im Stadium decrementi allmählich ab. Eine ursächliche Therapie ist nur im Anfangsstadium möglich. Zur Prophylaxe existiert eine allgemein empfohlene wirksame Impfung. In Deutschland besteht eine Meldepflicht im Todesfall

Kindbettfieber

Das Kindbettfieber (andere Bezeichnungen sind Wochenbett- und Puerperalfieber) ist eine Infektionskrankheit, die nach einer Entbindung während des Wochenbettes oder nach einer Fehlgeburt auftreten kann, insbesondere auch im Falle einer unvollständigen Nachgeburt. Erreger dieser Infektion können Staphylokokken, Streptokokken, Escherichia coli, Neisseria gonorrhoeae und diverse Anaerobier sein. Sie dringen durch die große Wundfläche in der Gebärmutter, die durch Ablösung der Plazenta entstanden ist, in den Körper und die Blutbahn ein.

Kleinhirn

Das Kleinhirn (lateinisch: Cerebellum) ist ein Teil des Gehirns, der sich dem Hirnstamm hinten auflagert und sich unterhalb der Okzipitallappen des Großhirns in der hinteren Schädelgrube befindet. Zusammen mit dem verlängerten Rückenmark (Myelencephalon) und der Brücke (Pons) bildet es das Rautenhirn (Rhombencephalon). Brücke und Kleinhirn werden als Hinterhirn (Metencephalon) zusammengefasst. Gut untersucht und allgemein anerkannt ist die Rolle des Kleinhirns für Planung, Koordination und Feinabstimmung von Bewegungen, wobei die unterschiedlichen Abschnitte auch verschiedene Funktionen übernehmen. Auch bei Lernvorgängen wird dem Kleinhirn eine wichtige Rolle zugeschrieben. Zudem werden seit einiger Zeit Thesen über die Rolle des Kleinhirns bei kognitiven Prozessen diskutiert. Der Begriff kognitiv stammt aus der Psychologie und bezeichnet solche Funktionen des Menschen, die mit Wahrnehmung, Lernen, Erinnern und Denken, also der menschlichen Erkenntnis- und Informationsverarbeitung in Zusammenhang stehen.

Kleines Blutbild

Das kleine Blutbild gibt Informationen über den allgemeinen Gesundheitszustand des Patienten. Das kleine Blutbild wird immer vor Operationen gemacht, denn hier kann man sehen, ob auch nichts gegen eine OP spricht. Für das kleinen Blutbild braucht man nur wenige Tropfen Blut. Diese wenigen Tropfen Blut reichen aus um das kleine Blutbild erstellen zu können. Sollte es bei dem kleinen Blutbild Veränderungen geben, die auf eventuelle gesundheitliche Probleme hinweisen, wird ein großes Blutbild gemacht.

Kniescheibe

Die Kniescheibe (lat. Patella) ist ein flacher, scheibenförmiger, von vorne betrachtet dreieckiger Knochen, der vor dem Kniegelenk liegt, an dessen Gelenkflächen er beteiligt ist. Die Kniescheibe fungiert als Sesambein in der Sehne des vierköpfigen Oberschenkelmuskels (Musculus quadriceps femoris). Sie schützt das Kniegelenk und verlängert den Hebelarm des Quadrizeps.

Knochenhaut

Als Knochenhaut (bzw. Beinhaut), medizinisch Periost (Periosteum, gr.: peri- = um, herum; gr.: oste'on = Knochen) wird die den Knochen bedeckende bindegewebige Hülle bezeichnet.

Kohlenhydrate

Kohlenhydrate oder Saccharide, zu denen auch die Zucker gehören, bilden eine biologisch bedeutsame Stoffklasse. Als Produkt der Photosynthese machen Kohlenhydrate den größten Teil der Biomasse aus. Sie stellen zusammen mit den Fetten und Proteinen den quantitativ größten Anteil an der menschlichen Nahrung. Neben ihrer zentralen Rolle als physiologischer Energieträger spielen sie in biologischen Signal- und Erkennungsprozessen (z. B. Zell-Zell-Erkennung, Blutgruppen) eine wichtige Rolle. Kohlenhydrate bestehen, aus Kohlenstoff, Wasser und Sauerstoff.

Kolostomie

Kolostomie ist eine chirurgisch herbeigeführte Öffnung eines Darmteils durch die Bauchwand, die der Ausleitung der Ausscheidungen dient.

Koma

In der Medizin ist ein voll ausgeprägtes Koma (griechisch κῶμα, „tiefer Schlaf“) die schwerste Form einer Bewusstseinsstörung. In diesem Zustand kann das Individuum auch durch starke äußere Stimuli wie wiederholte Schmerzreize nicht geweckt werden. Es ist der Zustand der Bewußtlosigkeit, bei dem der Patient auch auf stärkste Reize nicht mehr reagiert. Auch die Schutzreflexe sind erloschen. Das Koma ist ein lebensbedrohlicher Zustand.

Koniotomie

Unter einer Koniotomie (synonym: "Konikotomie" oder "Krikothyreotomie - von griech. κωνος = Kegel / κρίκος = Ring / θυρεός = Schild / τομή= Schnitt) versteht man das Eröffnen der Atemwege in Höhe des Kehlkopfes bei akuter Erstickungsgefahr. Sie ist eine ärztliche lebensrettende Notfallmaßnahme, die nur selten und nur als letztes Mittel zum Einsatz kommt.

Kontraktur

Als Kontraktur (lat. contrahere „zusammenziehen“) bezeichnet man eine dauerhafte Verkürzung von Muskeln, Sehnen, Bändern und Faszien (Dupuytren-Kontraktur), die zu einer bleibenden Einschränkung der Beweglichkeit führen oder zu einer kompletten Steife. Die betroffenen Gelenke lassen sich auch passiv nicht oder nur äußerst schwer und in geringem Maße bewegen. Hierzu deutlich abzugrenzen ist eine vorübergehende Funktionseinschränkung, die man zum Beispiel nach längerem Tragen eines Gipses erleidet, die mit (evtl. schmerzhaftem) Training wieder zu beseitigen ist. Man kann die vorübergehende Funktionseinschränkung als eine Art „Vorstufe“ einer Kontraktur bezeichnen.

Kopfverbände

Kopfverbände in der Ersten Hilfe müssen nicht schön aussehen. Sie müssen halten und ihren Sinn, eine Wundauflage zu fixieren erfüllen. Es gibt die verschiedesten Möglichkeiten einen Kopfverband anzulegen. Je nach vorhandenem Material kann man Kopfverbände mit Dreiecktüchern, Fixierbinden, Netzverbänden oder im Notfall auch mit Handtüchern realisieren.

Körperverletzung

Eine Körperverletzung ist der Eingriff in die körperliche Unversehrtheit einer Person in Form einer körperlichen Misshandlung oder einer Gesundheitsschädigung. Auch jede ärztliche Behandlung zu Heilzwecken, bei der auf irgendeine Weise in den Körper des Patienten eingedrungen wird, ist nach herrschender Rechtsprechung eine Körperverletzung, die nur dann nicht rechtswidrig ist, wenn in sie (auch konkludent) eingewilligt wird oder ein rechtfertigender Notstand vorliegt. Eine bei Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) gebräuchliche Abkürzung ist KV.

Kortison

Kortison auch Cortison ist oxydiertes Cortisol, einem Hormon welches in den Nebennieren produziert wird. Umgangssprachlich werden. Medikamente mit Cortisolwirkung häufig fälschlicherweise als „Kortison“ bezeichnet.

Krampfadern

Krampfadern (von althochteusch krimpfan „krümmen“, lateinisch varix, Plural Varizen) sind knotig-erweiterte (oberflächliche) Venen. Die Krankheit beim Vorliegen von Varizen heißt in der Fachsprache Varikose oder auch Varikosis. Betroffen sind die oberflächlichen Venen der Beine inklusive deren Hauptstämmen, der Vena saphena magna und Vena saphena parva.

Krätze

Krätze, medizinisch Scabies oder Acarodermatitis, ist eine weitverbreitete parasitäre Hautkrankheit des Menschen. Sie wird durch die Krätzemilbe (Sarcoptes scabiei) verursacht. Die halbkugelförmigen, 0,3 mm großen Weibchen bohren sich in die Oberhaut (Epidermis) und legen dort in den Kanälen (caniculi, Milbengänge) Kot und ihre Eier ab. Ihre Absonderungen bringen Bläschen, Vesikeln, Papulovesikeln, Papeln, Pusteln, Blasen, Quaddeln, Infiltrationen und als Sekundärläsionen Krusten, Kratzwunden und Furunkel hervor. Die Inkubationszeit beträgt etwa 3 bis 6 Wochen. Für befallene Patienten gilt in Deutschland nach dem Infektionsschutzgesetz § 34 bereits bei Verdacht ein Verbot des Aufenthalts und Arbeitens in Gemeinschaftseinrichtungen. Andere Milbenerkrankungen des Menschen werden als Acariasis bezeichnet.

Kreatinin

Kreatinin entsteht in Muskel- und Nervenzellen und wird von diesen ins Blut abgegeben. Die Bildung von Kreatinin im Körper ist nur in geringem Maße von der Muskelmasse abhängig. Da Kreatinin fast ausschließlich über die Nieren ausgeschieden wird, ist das Serumkreatinin ein empfindlicher Parameter für die Filtrationsleistung der Niere. Er wird häufig bei Blutuntersuchungen standardmäßig bestimmt. Außerdem können mit dem Serumkreatininwert Medikamententherapien mit potenziell schädlicher Wirkung für die Nieren überwacht werden.

Kreatinin-Clearance

Die Kreatinin-Clearance ist eine sehr genaue Messmethode für die Filtrationsleistung der Nieren. Auch wenn der Kreatininwert im Serum noch im Normalbereich liegt, kann mithilfe der Kreatinin-Clearance schon eine Schädigung der Filtrationsleistung festgestellt werden. Beim Kreatinin-Clearance wird zusätzlich zu der Serumprobe eine 24 Stunden Urin Probe berücksichtigt.

Krepitation

In erster Linie beschreibt die Krepitation (lat. Crepitatio) als sicheres Frakturzeichen ein sehr schmerzhaftes, hörbares und fühlbares Aneinanderreiben von Frakturteilen. Weiterhin bezeichnet man als Pseudokrepitation das knirschende Geräusch aus einem Gelenk - das so genannte Knochenreiben (siehe Knochen). Verursacht wird es durch den Abrieb von Knorpelteilchen und die aufgerauhte Knorpeloberfläche (siehe Knorpel). Beispielsweise als typisches Anzeichen für eine Arthrose.Bei einem Hautemphysem kommt es unter der Palpation ebenfalls zu einem eigentümlich knirschenden Geräusch (Krepitation).

Kreuzband

Die Kreuzbänder (lat.: Ligamenta cruciata genus) gehören, neben dem Außenband (Ligamentum collaterale fibulare) und dem Innenband (Ligamentum collaterale tibiale) zum Bandapparat des Kniegelenks der Säugetiere. Sie kreuzen sich im Zentrum des Kniegelenks, wodurch sie ihren Namen haben. Ihre Aufgabe ist, zusammen mit den anderen Strukturen des Knie-Bandapparates, die Stabilisierung des Gelenks bei jeder Bewegung.

Krupp (echter)

Beim echten Krupp handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die durch eine Infektion der oberen Atemwege mit dem Grampositiven Corynebacterium diphtheriae hervorgerufen wird. Gefürchtet ist das von diesen Erregern abgesonderte Exotoxin Diphtherietoxin, welches zu lebensbedrohlichen Komplikationen und Spätfolgen führen kann. Eine schützende Impfung durch einen Toxoidimpfstoff ist verfügbar. Die Bezeichnung wird nicht mehr häufig verwendet, man nennt die Krankheit heutzutage Diphterie.

KTD Streckschiene

Die KTD-Streckschiene der Firma Ferno ist kompakt, leicht und so klein zusammengelegt, dass sie im Rucksack kaum Platz einnimmt. Sie wiegt nur 565 gr. Die Länge kann mühelos von Erwachsenen- auf Kindergröße eingestellt werden. Der Patient muss nicht gedreht, das verletzte Bein nicht angehoben werden, es entsteht kein unnötiger Druck.

Kübelspritze

Die Kübelspritze ist ein tragbares, heute antiquiert anmutendes Kleinlöschgerät mit handbetriebener doppelt wirkender Kolbenpumpe. Sie wird bis heute gelegentlich zu Nachlöscharbeiten oder zum Ablöschen von Kleinbränden verwendet.

Kugelgelenk

Als Kugelgelenk wird in der Anatomie (Articulatio spheroidea) ein Gelenk bezeichnet, bei welchem der Gelenkkopf eine kugelähnliche Form besitzt. Durch diese Geometrie ist ein Kugelgelenk prinzipiell in alle Richtungen beweglich (dreiachsig). Es sind nur rotatorische, nicht jedoch translatorische Bewegungen möglich.

Kurzdarmsyndrom

Das Kurzdarmsyndrom bezeichnet ein Krankheitsbild, das durch die operative Entfernung großer Teile des Dünndarms entsteht. In Englisch wird das Kurzdarmsyndrom "short bowel syndrome" genannt.

Kußmaulsche-Atmung

Kußmaulsche-Atmung (nach dem deutschen Biologen und Internisten Adolf Kußmaul - cave: die Benennung rührt nicht von einer Mundstellung her), auch Azidose-Atmung genannt, bezeichnet ein krankhaftes (pathologisches) Atmungsmuster, welches sich durch eine stark vertiefte, normalfrequentige Atmung äußert. Ursache dafür ist eine Übersäuerung des Blutes (diabetisches Koma, metabolische Azidose).