L-MAST

L-Mast ist eine Anti Schock Hose die im Gegensatz zu den Orginal MAST (Military Anti Schock Trousers) ohne pneumatischen Druck arbeitet. Durch das Fehlen von Pumpen und Manometern ist sie in der Anschaffung sehr viel billiger.

Langerhans-Inseln

Die Langerhansschen Inseln (nicht zu verwechseln mit Langerhans-Zellen), in ihrer Gesamtheit auch als Inselorgan bezeichnet, sind Zellagglomerate in der Bauchspeicheldrüse (Pankreas), die sowohl die Höhe des Blutzuckers registrieren als auch Insulin produzieren und ausschütten. Sie wurden 1869 durch den deutschen Mediziner Paul Langerhans entdeckt und später nach ihm benannt. Sie gehören zum Hormonsystem.

Laryngoskop

Unter einem Laryngoskop (von griechisch Larynx = Kehlkopf und skopein = betrachten) versteht man einen Planspiegel mit Stiel zur indirekten Betrachtung des Kehlkopfes (Kehlkopfspiegel) oder ein spatelförmiges (Intubationslaryngoskop, Intubationsspatel) oder röhrenförmiges (Operationslaryngoskop) Gerät mit Beleuchtung zur direkten Betrachtung des Kehlkopfes.

Larynx

Der Kehlkopf – in der medizinischen Fachsprache Larynx [ˈlaːrʏŋks] (von gr. λάρυγξ) – bildet als Teil des Atemtrakts den Übergang vom Rachen zur Luftröhre im vorderen Halsbereich. Von außen sieht man beim Menschen in der Mitte des Halses den Adamsapfel, der dem mittigen Vorsprung des Schildknorpels entspricht. Die Erkrankungen des Kehlkopfs sind Gegenstand der Laryngologie, einem Teilgebiet der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde.

Larynxmaske

Die Larynxmaske (Synonyme: Kehlkopfmaske, „laryngeal mask airway“ (LMA), Brain-Tubus) ist ein Mittel zum Offenhalten der Atemwege in der Anästhesie während einer Narkose. Sie wurde vom englischen Anästhesisten Archibald Brain ab 1981 entwickelt und in die klinische Praxis eingeführt. Am anderen Ende kann die Larynxmaske mit einer Beatmungseinheit verbunden werden, womit Spontanatmung mit erhöhtem Sauerstoffanteil oder manuelle oder maschinelle Beatmung möglich sind. In Deutschland ist sie seit 1991 für einfache Narkosen als Ersatz für die Gesichtsmaske zugelassen.

Larynxtubus

Der Larynxtubus (LT) ist ein Hilfsmittel zur Atemwegssicherung. Er stellt eine Alternative zur endotrachealen Intubation dar und wird vor allem eingesetzt, wenn letztere nicht gelingt, etwa im Rahmen der Reanimation , jedoch auch im Rahmen der schwierigen Atemwegssicherung in der Anästhesie. Aufbau und Funktion ähneln dem Combitubus. Beide werden wie auch die Larynxmaske blind eingeführt, der Larynxtubus kommt aufgrund seiner Bauweise nahezu immer im Ösophagus (der Speiseröhre) zu liegen. In Bezug auf Handhabung, Effektivität und Sicherheit ist er diesen Alternativen ebenbürtig. Larynxtubus ist ein Markenzeichen von VBM Medizintechnik, Sulz, Deutschland. Er wurde 1999 entwickelt.

Lasègue-Zeichen

Das Lasègue-Test wird zur Diagnose eines Ischiasvorfalls, eines Bandscheibenvorfalls,einer Subarachnoidalblutung und bei Verdacht auf Meningitis durchfgeführt. Das Lasègue-Zeichen beschreibt einen Dehnungsschmerz der in Grad ausgedrückt wird.

Lasix®

Lasix® Wirkstoff Furosemid wird ganz allgemein bei Wassereinlagerungen im Gewebe (Ödemen) infolge von Herzmuskelschwäche, Leberzirrhose, Funktionsstörungen der Nieren oder Verbrennungen eingesetzt.

lateral

(lateinisch latus „Seite“): zur Seite hin gelegen

Lawinenairbag

Der Lawinenairbag (ABS-Avalanche Airbag System) ist ein wiederverwendbares Rettungsgerät, das die Überlebenswahrscheinlichkeit von Personen, die von einer Lawine erfasst wurden, erhöhen soll. Der Lawinenairbag ist für Tourengeher und Variantenfahrer gedacht, die sich abseits der gesicherten Pisten bewegen.

Lawinenschaufel

Eine Lawinenschaufel ist dazu gedacht, von Lawinen verschüttete Personen ausgraben zu können. Die Lawinenschaufel gehört neben LVS-Gerät und Lawinensonde zur Standard-Sicherheitsausrüstung von Snowboard- oder Skitourengehern und Freeridern (Variantenfahrern), die abseits der gesicherten Skipisten unterwegs sind.

Lawinensonde

Eine Lawinensonde dient der Ortung eines verschütteten Opfers im Lawinenkegel. Sie gehört zusammen mit LVS-Gerät und Lawinenschaufel zur Standard-Ausrüstung jedes Tourengehers oder Bergretters.

Laxativa

Laxativa oder Abführmittel sind Arzneimittel, die die Stuhlentleerung beschleunigen. Sie werden gegen Obstipation (Verstopfung), nicht aber bei vorliegendem Ileus (Darmverschluss) eingesetzt.

Lebensrettender Handgriff

Der lebensrettende Handgriff (Kopf überstrecken) ist eine Notfallmaßnahme, die zum Freimachen und Freihalten der Atemwege eines Bewusstlosen dient. Er ist ein Teil der lebensrettenden Sofortmaßnahmen.

Letalität

Die Letalität (von lat. letum Tod bzw. letalis tödlich, engl. lethality) bezeichnet die „Tödlichkeit“ (die Sterblichkeit bei) einer Erkrankung, berechnet als das Verhältnis der Todesfälle zur Anzahl der Erkrankten. Die Letalitätsrate ist das Verhältnis der Anzahl der an einer bestimmten Krankheit Verstorbenen zur Anzahl neuer Fälle. Sie ist nur bei akuten Fällen sinnvoll zu berechnen.Weitere medizinische Begriffe sind Letal für tödlich und Exitus letalis für mit tödlichem Ausgang (tödlicher Ausgang einer Krankheit).

Leukämie

Die Leukämie oder Hyperleukozytose mitunter auch als Blutkrebs oder Leukose bezeichnet, ist eine Erkrankung des blutbildenden Systems. Leukämien zeichnen sich durch stark vermehrte Bildung von weißen Blutkörperchen (Leukozyten) und vor allem ihrer funktionsuntüchtigen Vorstufen aus. Akute Leukämien sind lebensbedrohliche Erkrankungen, die unbehandelt in wenigen Wochen bis Monaten zum Tode führen. Chronische Leukämien verlaufen meist über mehrere Jahre und sind im Anfangsstadium häufig symptomarm.

Leukozyten

Leukozyten oder weiße Blutkörperchen (von griechisch λευκός leukos „leuchtend“, „weiß“; κυτός kytos „Gefäß“, „ Hülle“) sind bestimmte Zellen des Körpers, die im Blut, im Knochenmark, in den lymphatischen Organen und anderen Körpergeweben zu finden sind.

Leukoyztose

Leukozytose bezeichnet eine Vermehrung an Leukozyten (weiße Blutkörperchen) im Blut. Der Mensch verfügt normalerweise über ca. 4.400 bis 11.300 Leukozyten pro Mikroliter Blut. Wird dieser Wert überschritten, spricht man von einer Leukozytose.

Lidocain

Lidocain (Handelsnamen beispielsweise Xylocain®) ist ein Lokalanästhetikum vom Typ der Amide, das auch als Antiarrhythmikum eingesetzt wird.

LifeService

LifeService 112 ist ein Service der Björn Steiger Stiftung. MIt einem GPS Global Positioning System ausgerüsteten Handy können Notrufe abgesetzt werden. Die Leitstelle kann den Notrufenden dann orten und die Position an die Einsatzkräfte weiterleiten. Dies spart bei einer Rettung wertvolle Zeit und hilft so, Leben retten. Der Notruf erfolgt über die Notrufnummer 112 wobei beim Anruf der genaue Standort an die Leitstelle übermittelt wird.

Life-Stat®

Ein mechanisches Hilfsmittel für Thoraxkompression und Beatmung bei Kreislaufstillstand. Hergestellt wird Life-Stat® von der Firma Michigan Instruments, Inc. in Grand Rapids, Michigan. Im Gegensatz zum Deutschen System Animax® arbeitet das System mit Druckluft oder mit Sauerstoffflaschen. Für die Steuerung wird zusätzlich eine 9 Volt Batterie benötigt, während Animax® weder Sauerstoff noch elektrische Energie benötigt.

Ligamentum

Bänder oder Ligamente (lat. Ligamenta, Singular Ligamentum) sind in der Anatomie strangartige Strukturen. Bänder sind Faserbündel, die längs oder kreuzweise verlaufen. Sie verbinden die Knochen miteinander, indem sie die Gelenkstellen überziehen und geben den Gelenken dadurch Stabilität.

Lipide

Lipide (von griechisch λίπος lípos „Fett“) ist eine Sammelbezeichnung für ganz oder zumindest größtenteils wasserunlösliche (hydrophobe) Naturstoffe. Dagegen lösen sich Lipide gut in organischen Lösungsmitteln wie Methanol, Aceton oder Chloroform. Ihre Wasserunlöslichkeit rührt vor allem von den langen Kohlenwasserstoff-Resten, welche die allermeisten Lipide besitzen.

Liquemin®

Liquemin® Wirkstoff Heparin-Natrium ist ein Medikament der Thromboseprophylaxe und der Behandlung von Verschlußerkrankungen. Es wird oft im Zusammenhang mit der Lysetherapie bei akutem Herzuinfarkt eingesetzt in Kombination mit Medikamenten wie Metalyse oder Actilyse® Indikationen sind Thromboseprophylaxe, Akuter Myokardinfarkt, Lungenembolie, Arterielle und venöse Verschlüsse.

Lokalanästhesie

Die Lokalanästhesie ist eine Form der Anästhesie. Sie ist definiert als örtliche Schmerzausschaltung im Bereich von Nervenendigungen oder Leitungsbahnen, ohne das Bewusstsein zu beeinträchtigen. Sie bewirkt durch gezielte Applikation von Anästhetika, meist Lokalanästhetika, die zeitweilige, umkehrbare Funktionshemmung von ausgewählten Nerven und führt dabei zu Empfindungslosigkeit und Schmerzfreiheit, teilweise auch zur Hemmung der aktiven Beweglichkeit in Teilen des Körpers.

Lorano®

Lorano® ist ein Arźneimittel welches bei Heuschnupfen mit Beschwerden wie Niesen, Nasenfluss, Nasenjucken sowie Jucken und Brennen der Augen und bei Nesselsucht mit Beschwerden wie Juckreiz, Rötung und Quaddeln der Haut anwendung findet.

Löschpatsche

Die Löschpatsche (auch Brandpatsche, Brandklatsche,Brandbatsche,Feuerklatsche oder Feuerpatsche genannt) ist ein einfaches Gerät, welches u. a. die Feuerwehr zur Bekämpfung von Flächenbränden einsetzt.

LUCAS-CPR®

LUCAS-CPR® ist ein System zur mechanischen Thoraxkompression, das unterschiedliche Probleme überwindet, die von Kliniken während der Behandlung eines Herz-Kreislaufstillstands festgestellt werden. Dieses System fördert Kreislauf und Sauerstoffversorgung von lebenswichtigen Organen und stellt folglich mehr Zeit für die Wiederbelebung zur Verfügung.

Luer-Lock

Luer-Lock ist ein genormtes Verbindungssystem für Kanülen, Spritzen und Infusions-Schläuche im medizinischen Bereich.

Luftröhre

Die Luftröhre oder fachsprachlich die Trachea (griechisch τραχεία, trachía ursprünglich „der rauhe Schlauch“, „die grobe Arterie“ – im Gegensatz zu den feineren blutführenden Gefäßen) ist die Verbindung zwischen den äußeren Atmungsorganen (Nasenraum, Rachenraum) und dem Bronchialsystem der Lunge

Lungenbläschen

Die Lungenbläschen (medizinisch: Alveolen, von lat. Alveolus; englisch: pulmonary alveolus, air vesicles) sind die strukturellen Elemente der Lunge, in denen bei der Atmung der Gasaustausch zwischen Blut und Alveolarluft erfolgt.

Lungenemphysem

Als Lungenemphysem wird eine irreversible Überblähung der kleinsten luftgefüllten Strukturen, der Alveolarräume, der Lunge bezeichnet. Es stellt den gemeinsamen Endpunkt einer Reihe von chronischen Lungenerkrankungen dar. Es kommt zu einer sichtbaren Blähung der Lungen.

Lungenentzündung

Bei der Lungenentzündung oder Pneumonie handelt es sich um eine akute oder chronische Entzündung des Lungengewebes. Sie wird meist durch eine Infektion mit Bakterien, Viren oder Pilzen verursacht, selten auch toxisch durch Inhalation giftiger Stoffe oder immunologisch. Die Entzündung nach einer Röntgenbestrahlung wird meist als Strahlenpneumonitis bezeichnet.

Lungenfell

Das Lungenfell (lateinisch Pleura visceralis) ist das innere Blatt der Pleura, (auf Deutsch Brustfell) einem dünnen Spalt zwischen dem dem Rippenfell (Lateinisch Pleura parietalis) und der Lunge.  Das Lungenfell umkleidet die beiden Lungen des Menschen.

Lungenfibrose

Lungenfibrose ist eine Erkrankung des Lungengewebes, die durch eine verstärkte Bildung von Bindegewebe zwischen den Lungenbläschen (Alveolen) und den sie umgebenden Blutgefäßen gekennzeichnet ist. Es gibt zahlreiche Krankheitsbilder, die zu einer Lungenfibrose führen können

Lungenkreislauf

Als Lungenkreislauf oder kleiner Kreislauf wird der Teil des Blutkreislaufs bezeichnet, der das Blut vom Herzen zur Lunge bringt und wieder zurück führt.

Lungenödem

Lungenödem ist eine unspezifische Bezeichnung des Austretens von Blutflüssigkeit aus den Kapillargefäßen in das Interstitium und die Alveolen der Lunge. Dadurch kann die betroffene Person nicht mehr ausreichend Sauerstoff in den Blutkreislauf aufnehmen. Als Symptome treten Atemnot, brodelnde Atemgeräusche und/oder ein schaumiger Auswurf auf. 

LVS-Gerät

Ein Lawinenverschüttetensuchgerät, kurz LVS-Gerät ist ein elektronisches Gerät, mit dessen Hilfe man von Lawinen verschüttete Personen − genauer sendende LVS-Geräte – auffinden kann.

Lyme-Krankheit

Die Lyme-Borreliose oder Lyme-Krankheit ist eine multisystemische Infektionskrankheit, die durch das Bakterium Borrelia burgdorferi aus der Gruppe der Spirochäten ausgelöst wird. Es kann jedes Organ, das Nervensystem, die Gelenke und das Gewebe befallen werden.Die Übertragung erfolgt vor allem durch den Holzbock, eine Zeckenart; sehr selten auch durch Stechmücken oder Pferdebremsen.

Lymphatisches System

Das Lymphatische System (lat. Systema lymphaticum, auch Lymphsystem) (Lymphe = Körperwasser, zu griech. lymphe: klares Wasser) ist ein Teil des Abwehrsystems (Immunsystem) gegen Krankheitserreger, Fremdpartikel und krankhaft veränderte Körperbestandteile (z. B. Tumorzellen) schützt. Es gliedert sich in die lymphatischen Organe und das Lymphgefäßsystem. Das Lymphgefäßsystem hat neben der Funktion im Abwehrsystem auch eine Bedeutung im Flüssigkeitstransport und steht in enger Beziehung zum Blutkreislauf.

Lymphgefäßsystem

Ein Lymphgefäß ist ein anatomisches Gefäß und mit einem Blutgefäß vergleichbar. Allerdings ist es nicht für den Transport von Blut, sondern für den Abtransport der sich im Gewebe befindenden Flüssigkeit (Lymphe) einschließlich geringer Mengen von Eiweißen verantwortlich. Das Lymphgefäßsystem ist unter anderem für den Rücktransport von liegengebliebener Gewebsflüssigkeit (d. h. nicht wieder vom Blutgefäßsystem resorbierte Flüssigkeit) und Eiweißmolekülen in den venösen Blutkreislauf zuständig. Darüber hinaus hat es immunbiologische Aufgaben. Im Rahmen der Fettverdauung wird ein Großteil der aus der Nahrung aufgenommenen Fette von den Enterozyten des Dünndarms in Chylomikronen verpackt und anschließend über die Lympfgefäße ins Blut transportiert. Stauungen im Lymphgefäßsystem oder Überforderung der Rücktransportkapazität (z. B. bei venösen Stauungen auf Grund einer Rechtsherzinsuffizienz) haben Lymphödembildungen zur Folge.

Lymphknoten

Ein Lymphknoten (Nodus lymphaticus oder Lymphonodus, Abk. Nl., Nd. (Singular)/ Nll., Ndd. (Plural) oder Ln.) ist eine „Filterstation“ für die Lymphe (Gewebswasser) und gehört zum Lymphsystem. Jeder Lymphknoten ist für die Aufnahme und Filtration der Lymphe einer Körperregion zuständig. Dieses gefilterte Areal wird tributäres Gebiet genannt, der Lymphknoten ist der regionäre Lymphknoten dieses Gebiets. Jeder Lymphknoten ist für die Aufnahme und Filtration der Lymphe einer Körperregion zuständig. Dieses gefilterte Areal wird tributäres Gebiet genannt, der Lymphknoten ist der regionäre Lymphknoten dieses Gebiets. Lymphknoten gehören zum Abwehrsystem (Immunsystem) eines Organismus. >

Lymphozyten

Lymphozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen (Leukozyten). Sie sind die eigentlichen spezifischen Abwehrzellen des menschlichen Körpers. Lymphozyten sind die kleinsten weißen Blutkörperchen. Sie machen 25 bis 40 Prozent der Leukozyten aus. Aber nur vier Prozent der Lymphozyten des Menschen befinden sich im Blutkreislauf, bei kleinen Kindern sind es über 50 Prozent.

Lymphozytose

Die Lymphozytose ist ein Befund der Blutbilduntersuchung, der durch eine erhöhte Lymphozytenzahl charakterisiert ist. Sie ist somit ein Sonderfall der Leukozytose.

Lysetherapie Schlaganfall

Die Lysetherapie des akuten Schlaganfalles ist nach wie vor ein wenig genutztes Verfahren. Dabei wird die Lyse in den USA bereits breiter eingesetzt als in Europa. Die hauptsächlichen Bedenken gegenüber der Lysebehandlung ist die erheblich erhöhte Blutungsgefahr. Außerdem gilt eine strikte Zeitbegrenzung unter 3 Stunden. Zugelassen ist nur rTPA. Trotz der unumstrittenen Wirksamkeit der Lysetherapie kommt sie in den meisten Kliniken nur bei 1-2 % und selbst in Schlaganfall-Zentren nur bei 4-7 % der Schlaganfallpatienten zum Einsatz. Der häufigste Grund hierfür ist verspätetes Eintreffen der Patienten in der Klinik.

Lysthenon®

Lysthenon® Wirkstoff Suxamethoniumchlorid ist ein Medikament welches Verwendung in der Narkoseeinleitung findet, häufig in Kombination mit einem kurzwirkenden Narkotikum. Suxamethoniumchlorid ist eine dem Acetylcholin verwandte synthetische Substanz. Es führt zu einer kurz dauernden Muskelerschlaffung und wird daher zur Erleichterung der endotrachealen Intubation eingesetzt. Auch bei Operationen wird es als Muskelrelaxanz eingesetzt durch wiederholte Gabe.