Lasègue-Zeichen

Das Lasègue-Test wird zur Diagnose eines Ischiasvorfalls, eines Bandscheibenvorfalls,einer Subarachnoidalblutung und bei Verdacht auf Meningitis durchfgeführt. Das Lasègue-Zeichen beschreibt einen Dehnungsschmerz der in Grad ausgedrückt wird.

Der Patient liegt flach auf dem Rücken. Das gestreckte Bein wird passiv im Hüftgelenk um bis zu 70° gebeugt. Bei berichtetem Schmerz wird die Beugung nicht bis zur physiologisch möglichen Beugung fortgesetzt. Bei Schmerzen im Bein bis zu einem Winkel von etwa 45 Grad, die scharf sind, vom Rücken in das Bein einschießen und bis unter das Knie ausstrahlen, ist der Test positiv und wird als Lasègue-Zeichen bezeichnet. Bei Schmerzangabe im Rücken wird von einem Pseudolasègue oder von einem pseudopositiven Lasèguezeichen gesprochen. Reine Schmerzen von nicht-einschießendem Charakter im Bein bzw. Oberschenkel sind als Muskeldehnungsschmerz zu werten. Das mögliche Lasègue-Zeichen ist durch gleichzeitige Innenrotation des Beines intensivierbar.

Quelle : Wikipedia