Flüssigkeiten, die einen geringeren osmotischen Druck haben als Blut, nennt man hypoton. Hypoton kommt aus dem Griechischen und bedeutet "mit vermindertem Druck" Als Osmose (von griechisch ὠσμός, ōsmós = „Eindringen, Stoß, Schub, Antrieb“) wird in den Naturwissenschaften der gerichtete Fluss von Molekülen durch eine semipermeable (auch: selektiv permeable) Membran bezeichnet. Der osmotische Druck ist derjenige Druck, der im Rahmen der Osmose den Fluss von gelösten Teilchen durch eine semipermeable Membran antreibt. Je mehr Stoffe (z. B. Salz) in einer Flüssigkeit gelöst sind, desto höher ist der osmotische Druck. Ein Einstrom aus dem Interstitium in die Zellen erfolgt von der Seite höherer Konzentration zur Seite niedrigerer Konzentration, bis der Innendruck der Zellen (Turgor) dem osmotischen Druck von außen, gleichwertig gegenüber steht.

In Bezug auf die Osmolarität von Flüssigkeiten bezeichnet "hypoton" den Zustand, dass in einer Flüssigkeit eine geringere Anzahl Teilchen gelöst ist, als in einer Vergleichsflüssigkeit. Als Bezugswert wird in der Medizin in der Regel die Osmolarität des Blutplasmas verwendet.