Hibler-Wärmepackung

Dazu werden nasse Kleidungsstücke entfernt. Danach ein in 40 Grad warmen Wasser getränktes gefaltetes Frottiertuch o.ä. auf Rumpf (Brustkorb und Bauch) gelegt. Zusätzlich wird der Patient dick in Decken, zum Beispiel Rettungsdecke, o.ä. eingepackt. Arme und Beine bleiben dabei jedoch frei. Des Weiteren können weitere Wärmeelemente, Decken und Windschutz in mehreren Schichten um den Patienten angebracht werden. Unterkühlte sind Schwerverletzte und gehören zur Beobachtung in eine Klinik!

Quelle : Wikipedia

Zunächst wird der Unterkühlte an einen möglichst wind- und wettergeschützten Ort gebracht. Zu Vermeidung der Vermischung von Schalenblut mit dem Blut im zentralen Kreislauf darf er nicht unnötig bewegt werden. Im Stadium 1 der Hypothermie (ca. 34–36°C) wird dem sich bei Bewusstsein befindenden Betroffenen hierfür die nasse Kleidung ausgezogen. Danach werden Wärmeelemente auf die Unterwäsche im Brustbereich zur Erwärmung des zentralen Kreislaufs gelegt. Hierfür eignen sich chem. Thermoelemente oder gefaltete in heisse Flüssigkeit getränkte Stoffstücke (z. B. Handtücher). Um einen Wiedererwärmungsschock zu verhindern, werden besonders die Extremitäten und andere Bereiche des Unterkühlten ausgespart. Im Stadium 2 (ca. 30–34°C) werden die Kleidungsstücke nur soweit geöffnet, dass die Wärmeelemente angebracht werden können. Eine Rettungsfolie wird mit der Silberseite (reflektiert etwa 80% der Wärme) zum Körper um den Rumpf über die Wärmeelemente gewickelt. Abschließend wird der Unterkühlte mit einer trockenen Kopfbedeckung in mehrere Schichten Decken gewickelt oder in einem Schlafsack verstaut und durch einen Biwaksack vor Wind geschützt. Heiße Flüssigkeit mit Zucker wird nur bei Bewusstsein verabreicht. Das zentrale Wärmeelement der H. muss in regelmäßigen Abständen erneuert werden.

Quelle : www.wikiweise.de