135°-Lagerung

30°-Lagerung

Die 30°-Lagerung ist eine Lagerungstechnik die der Dekubitusprophylaxe dient. Beim Dekubitus, aus dem lateinischen, von decubare = liegen. handelt es sich um ein Druckgeschwür daß durch langes Liegen auf einer Körperstelle enstehen kann. Bei  30°- Lagerung wird entweder die rechte oder linke Gesäß- bzw. Körperhälfte belastet. Diese Stellen eignen sich zur Druckbelastung, da sie durch die Gewebemuskulatur gut abgepolstert sind und sich keine Knochenvorsprünge darunter befinden. Diese Stellung wird mit Hilfe von zwei großen Kissen erreicht, die auf die Hälfte (Schiffchen) gefaltet werden.  Alternativ kann man eine Bettdecke zusammenrollen und eine Körperhälfte des Patienten in kompletter Länge unterlegen.

4-DMAP

4-DMAP (4-Dimethylaminophenol) ist ein Antidot (Gegengift) bei einer Vergiftung durch Cyanide bzw. Blausäure. Das Wirkungsprinzip beruht auf der Bildung von Methämoglobin zur Bindung freier Cyanid-Ionen. Als Nebenwirkung kann eine Hämolyse stattfinden.
Die Verabreichung von 4-DMAP ist nur einer der Schritte die notwendig sind, um eine Vergiftung durch Cyanid-Ionen zu behandeln. Die Gabe von Natriumthiosulfat oder Hydroxycobalamin ist ist ebenfalls notwendig.

5R-Regel

Die 5R-Regel (oder Fünf mal Richtig) ist ein Hilfsmittel zur Kontrolle der richtigen Einnahme bzw. Verabreichung von Arzneimitteln nach der ärztlichen Einnahmevorschrift. Sie findet meistens Anwendung, wenn in Kliniken und Pflegeheimen für mehrere Personen Medikamente vorgerichtet werden; sie sollte aber bei jeder Medikamentengabe berücksichtigt werden. Fehler bei der 5R-Regel können schwere gesundheitliche Schäden verursachen und auch im privaten, v.a. aber im professionellen medizinischen und pflegerischen Bereich den strafrechtlichen Tatbestand der Körperverletzung oder gar Tötung erfüllen. Verwechslungen sind unbedingt zu vermeiden, die 5R-Regel sollte beim Richten, Verteilen und beim Verabreichen angewendet werden.

9-Regel

Zur Bestimmung der Verbrennungsfläche bei Erwachsenen bedient man sich der 9-Regel nach Wallace. Bei Kindern muss wegen der im Vergleich zum Erwachsenen anderen Körperproportionen ein an jedes Lebensalter angepasstes Verfahren mit modifizierten Werten angewendet werden (z. B. nach Wichmann). Mit diesen Methoden kann man ungefähr ermitteln, wie viel Prozent der Körperoberfläche verbrannt sind.