circulus vitiosus

Unter einem circulus vitiosus versteht man in der Medizin einen pathophysiologischen Prozess, bei dem sich zwei (oder mehr) gestörte Körperfunktionen im Sinne einer positiven Rückkoppelung wechselseitig beeinflussen und die Erkrankung dadurch aufrechterhalten oder beständig verstärken. Die Pathophysiologie ist die Lehre von den krankhaft veränderten Körperfunktionen sowie ihrer Entstehung und Entwicklung.

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Mit dem lateinischen Begriff Circulus vitiosus ist umgangssprachlich ein Teufelskreis gemeint. Damit sind Mechnismen gemeint, die sich selbst unterhalten oder sogar noch selbst immer weiter verschlimmern. Ein Beispiel aus dem Arthrosebereich ist die Schonhaltung aufgrund der Schmerzen, das Gelenk wird dadurch falsch belastet und oft durch wenig Bewegung geschont. Wenig Bewegung heisst schlechte Knorpelernährung, Gewichtszunahme und damit bei vielen Arthroseformen eine noch höhere Gelenkbelastung, noch grössere Schmerzen und hier schliesst sich der Teufelskreis, noch weniger Bewegung, noch grössere Schonhaltung. Hinweis : Der Begriff Circulus vitiosus ist sinnverwandt mit Teufelskreis bei Arthrose.

Quelle : www.arthrose-therapie-verzeichnis.de